Notfallpauschale Ewiger Streitpunkt bei der Abrechnung

Die Notfallpauschale sorgt immer wieder für Diskussionen und Nachfragen der Krankenkassen. Ein aktuelles Beispiel schildert der folgende Artikel:
https://www.medinside.ch/de/post/zuger-notfallpraxis-rechnet-99-prozent-als-notfaelle-ab
Die Notfallpauschale wird teilweise fast standardmässig abgerechnet, wenn ein Patient kurzfristig einen Termin erhält. Dies ist nicht korrekt. Als Notfälle gemäss Tarmed gelten nur Patienten, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Patienten, bei denen eine Störung der vitalen Funktionen existiert oder zu befürchten ist.
  • Patienten, die vom Arzt beim Betreten der Praxis umgehend versorgt werden. Die Patienten dürfen nicht ins Wartezimmer gesetzt werden.

Erfolgreich führen und für alle Eventualitäten gewappnet sein!

Ärzte sind exzellente Mediziner und der Umgang mit den Patienten fällt ihnen leicht. Bei der Führung des Praxispersonals kommt es jedoch oftmals zu Konflikten und die Ärzte sehen sich mit grossen Herausforderungen konfrontiert. Hinzu kommt das Arbeitsrecht, welches komplex ist und dadurch kennen nur wenige Ärzte die Rechten und Pflichten, die sie als Arbeitgeber beachten sollten. Zudem hat sich die Kultur der Arbeitnehmer zum Teil stark verändert. Krankschreibungen, Kündigungen mit folgender Krankschreibung und Forderungen betreffend Arbeitszeugnis nehmen zu. Diese Gründe haben uns dazu bewogen, gemeinsam mit der führenden Anwaltskanzlei im Bereich Arbeitsrecht, Humbert Heinzen Lerch Rechtsanwälte, ein Seminar zum Thema Führung und Arbeitsrecht durchzuführen. Nähere Informationen finden Sie unter:
https://federer-partners.ch/fuehrung-und-arbeitsrecht-in-der-arztpraxis/
Die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.