-->
Seite wählen
Zurück Button
Investing / Kapitalanlagen, Newsletter

Bitcoin – quo vadis: Einsteigen oder nicht?

Dr. Hansruedi Federer (Mai 2025)

Bitcoin hat lange etwas Mystisches an sich gehabt und war mehrheitlich verpönt. Die Positionierung war der Allgemeinheit meist unklar und die Funktion als Zahlungsmittel bei kriminellen Aktivitäten hat stark am Image gekratzt. Als Konsequenz haben grosse Banken den Kunden aktiv von Bitcoin-Investments abgeraten.

Neue Chancen

Einer der heftigsten Gegner von Bitcoin war James „Jamie“ Dimon, CEO der Bank J.P. Morgan, zumindest bis vor wenigen Tagen als er Folgendes verlauten liess: „Kunden dürfen jetzt auch Bitcoin kaufen.“

Vermehrt legen auch Staaten und staatliche Organisationen Bitcoin-Reserven an, was im Klartext bedeutet, dass man für eventuell „Kommendes“ gewappnet sein möchte.

Konsequenterweise hat sich in den letzten Tagen eine kleine Bitcoin-Rallye entwickelt: ungefähr US$ 111 000 (22.05.2025), d.h. neuer Jahreshöchststand.

Was ist passiert?

Investoren suchen immer Sicherheit, vor allem in turbulenten Zeiten wie diesen mit Handelskrieg, Inflationsbefürchtungen, Währungsschwankungen und hoher Volatilität an den Börsen. In diesem Umfeld werden Gold und Bitcoin häufig genannt. Die zunehmende Staatsverschuldung führt zum Wertverlust der zugrunde liegenden Devisen (wird mehr Geld gedruckt, sinkt der Wert). Der Staat kann nach Belieben steuern – wer in der entsprechenden Währung investiert, ist perfekt ausgeliefert.

Die Vorteile des Bitcoins

Die Vorteile des Bitcoins liegen primär in der definierten und begrenzten Menge: Da diese nicht ausgeweitet werden kann, ist bei grösserer Nachfrage mit einer erheblichen Preissteigerung zu rechnen (und auch umgekehrt).

Bitcoin ist unabhängig von staatlichen Einflüssen also kaum manipulierbar, ebenso verhindert der dezentrale Ansatz weitestgehend die Einflussnahmen.

Wird der Bitcoin weiter steigen?

Jede Währung ist so stark wie das Vertrauen der Investoren in sie. Sinkt das Vertrauen in den Dollar, sinkt der Wert des Dollars. Wächst das Vertrauen in den Bitcoin, müsste der Wert steigen. Der Bitcoin (obwohl selbst keine Währung) wird sich also im Konkurrenzumfeld des Währungsvertrauens bewegen – ohne Einflussnahme von Staaten oder Dritten.

Wer in Bitcoin investieren möchte, tut dies am besten über ETFs. Dies ist keine Empfehlung, machen Sie Ihre eigene „Due Dilligence“ bevor Sie entscheiden.

Newsletter

Wir würden uns freuen,
auch Sie zu den Abonnenten unseres
Newsletters zählen zu dürfen.

F&P
Empfiehlt

Webinar: Ihr erfolgreicher Weg in die Schweiz

Mehr lesen

Seminar zur Praxisoptimierung

Ein Abend - verschiedene Aspekte - ein Brennpunkt - Ihre Praxis!

Mehr lesen
Zurück Button