Den neusten Medienmitteilungen können wir entnehmen, dass der Ärztestopp vom National- und Ständerat um weitere drei Jahre bis 2019 verlängert wurde. Gerechtfertigt wird diese Massnahme damit, dass man verhindern will, dass die Dichte der Spezialärzte in der Schweiz weiter ansteigt. In gewissen Regionen trifft dies sicher zu und es existiert eine Überversorgung. Dennoch sind wir der Meinung, dass bei der Betrachtungsweise die Langfristigkeit und Nachhaltigkeit fehlt. Wenn man den Gesundheitsmarkt für die einzelnen Fachrichtungen genau analysiert, kann man starke regionale Unterschiede in Bezug auf die Ärztedichte feststellen. Auch die Bedürfnisse und Erwartungen der Patienten steigen an und es ist für uns schwer verständlich (um nicht zu sagen utopisch), dass man mit der Verlängerung des Ärztestopps alles mit einer Pauschallösung regeln will.

Wir erleben in unserem Alltag oft auch die Gegenseite, dass eine medizinische Institution oder eine Praxis einen Facharzt sucht und keinen findet, weil es zu wenige gibt. Dies stimmt uns sehr nachdenklich und wir wären froh, wenn auch der National- und Ständerat noch einmal über eine nachhaltige Strategie nachdenken würde.

www.federer-partners.ch/aerztestopp-wird-vorlaeufig-weitergefuehrt

 

Praxisbulletin

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Praxis-Bulletin 03/16

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